Für Google-Rankings gibt es den Sichtbarkeitsindex. Eine Zahl, ein Trend, alle nicken. Für ChatGPT, Perplexity und die Google-KI-Antworten gibt es: nichts. Dabei fällt genau dort inzwischen die Vorentscheidung, welche drei Anbieter ein Kunde überhaupt anschaut. Messen lässt sich das trotzdem. Man muss es nur tun.
Der Sichtbarkeitsanteil zeigt, in wie viel Prozent der KI-Antworten auf echte Kundenfragen ein Unternehmen genannt wird, im Vergleich zum Wettbewerb. Helmut Rabenlehner misst ihn mit einem festen Fragenkatalog über ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews, dokumentiert Nennungen, Korrektheit und zitierte Quellen und macht daraus ein Reporting, aus dem Maßnahmen folgen.
Der klassische Sichtbarkeitsindex misst Google-Rankings. Für KI-Antworten braucht es andere Größen. Diese vier reichen.
Ein fester Katalog echter Kundenfragen geht an ChatGPT, Perplexity und Google. Gezählt wird, in wie vielen Antworten Ihr Unternehmen genannt oder empfohlen wird. Und in wie vielen der Mitbewerb. Das Ergebnis ist ein Prozentwert, den auch eine Geschäftsführung ohne SEO-Vokabular versteht.
Genannt werden ist die halbe Miete. Die andere Hälfte: richtig dargestellt werden. Jede Antwort wird auf Fehler geprüft, von der falschen Leistungsbeschreibung bis zur veralteten Adresse. Fehldarstellungen sind ein eigenes Arbeitsfeld: Reputation in KI-Antworten.
Zu jeder Antwort werden die zitierten Quellen protokolliert: Verzeichnisse, Vergleichsartikel, Bewertungsplattformen, Ihre Website. Das Quellenbild zeigt, wo Präsenz fehlt und wo sich Arbeit lohnt. Es ist die Landkarte für alle späteren Maßnahmen.
Eine Einzelmessung ist eine Momentaufnahme, KI-Antworten schwanken. Aussagekräftig wird es im Trend: gleiche Fragen, feste Intervalle, dokumentierte Veränderung. Erst dann sieht man, ob Maßnahmen wirken oder nur beschäftigen.
Keine Keyword-Listen aus dem SEO-Tool, sondern die Fragen, die Ihre Kunden wirklich stellen: vor dem Kauf, beim Vergleich, bei der Anbietersuche. Der Katalog wird einmal sauber aufgebaut und bleibt dann stabil, damit Messungen vergleichbar sind.
Jede Frage geht an ChatGPT, Perplexity und Google. Nennungen, Korrektheit und zitierte Quellen werden datiert dokumentiert, für Sie und für Ihre wichtigsten Mitbewerber. Die Nullmessung ist Teil des KI-Sichtbarkeits-Audits.
Aus den Rohdaten entsteht der Sichtbarkeitsanteil: Sie gegen den Wettbewerb, Frage für Frage. Dazu die Lückenliste, also die Fragen, bei denen Sie fehlen, und die Quellen, in denen Sie fehlen. Priorisiert nach Wirkung, nicht nach Aufwand.
Monatlich messen, quartalsweise berichten: drei Zahlen, ein Trend, abgeleitete Maßnahmen. Kein Dashboard, in das niemand schaut. Jede Abweichung führt zu einer Entscheidung, und sei es die bewusste, nichts zu tun.
Wer die Messung regelmäßig wiederholen will, findet die Einordnung unter KI-Monitoring prüfen.
Nicht als fertige Kennzahl wie bei Sistrix oder XOVI, aber als Messgröße: den Sichtbarkeitsanteil. Man stellt den KI-Systemen einen festen Katalog echter Kundenfragen und zählt, in wie vielen Antworten das eigene Unternehmen genannt wird und in wie vielen der Wettbewerb. Daraus entsteht ein Prozentwert, der sich über die Zeit verfolgen lässt. Wichtig ist ein sauberes Setup: gleiche Fragen, dokumentierte Antworten, feste Intervalle.
Durch Messen statt Vermuten: Die Fragen Ihrer Kunden werden ChatGPT, Perplexity und Google tatsächlich gestellt, die Antworten datiert dokumentiert. Werden Sie genannt? Korrekt beschrieben? Welche Quellen zitiert die KI? Die Nullmessung zeigt den Status, regelmäßige Wiederholung die Entwicklung.
Prompts, also echte Kundenfragen, sind die Basis, denn so wird die KI benutzt. Pro Frage werden drei Dinge getrackt: Nennung der Marke, Korrektheit der Aussagen, zitierte Quellen. Keyword-Listen sind dafür nur Rohmaterial. Entscheidend ist, dass aus jeder Messung eine Maßnahme folgt, sonst entsteht ein Bericht, den niemand liest.
Ein Tool liefert Zahlen, keine Entscheidungen. Viele Unternehmen tracken ihre KI-Sichtbarkeit bereits mit einem Tool, aber niemand schaut hinein und Maßnahmen folgen keine. Sinnvoll ist die Kombination: schlankes Mess-Setup plus jemand, der interpretiert und priorisiert. Wer nur eines von beidem hat, hat Blindflug oder Datenfriedhof.
Monatlich messen, quartalsweise berichten: Nennungsanteil im Vergleich zur Vormessung, Korrektheit, wichtigste zitierte Quellen, dazu die Maßnahmen. Häufigere Messungen erzeugen Rauschen, denn KI-Antworten schwanken. Der Trend über Quartale ist aussagekräftig, die Einzelmessung nicht.
Der Einstieg ist das KI-Sichtbarkeits-Audit, inklusive Nullmessung mit Fragenkatalog, Nennungsanteil, Korrektheit und Quellenbild. Laufendes Messen und Reporting hängt von Umfang und Intervall ab und lässt sich nach der Nullmessung seriös beziffern.
Platz 1 kann niemand garantieren. Wer es verspricht, verkauft Ihnen etwas. Ich sage Ihnen, was Ihre Sichtbarkeit wirklich bremst, was sich lohnt und was nicht. Auch wenn die Antwort manchmal lautet: Das brauchen Sie nicht.
Weiterführend: Warum der Sichtbarkeitsindex allein nicht mehr reicht · KI-Sichtbarkeit selbst prüfen · Reputation in KI-Antworten · Was ist AEO? · KI-Beratung für Unternehmen